Pendeln :

 

Alles, was man durch die Karten erfahren kann, kann man auch mit einem Pendel.

 

Hinzu kommt hier allerdings noch, daß man mit dem Pendel genauere Zeiten z.B. Uhrzeit und genauere Standorte erfährt, z.B. wo sich eine Person aufhält. Auch ist ein Kontakt per Pendel mit Verstorbenen möglich, doch muß man hier genau aufpassen, damit man nicht einen falschen Kontakt bekommt und sich etwas böses im Pendel einnistet. Die einfachste Variante des Pendelns ist die Ja-Nein-Basis.

 

Wichtig beim Pendeln ist, daß man seine eigenen Pendelausschläge richtig deutet: Pendelbewegung zum Beispiel: "Ja" "Nein" "Vielleicht" "Ich will Dir nicht antworten" "Pendel weg - Gefahr!" Selbst die Art und Weise, wie die Pendelausschläge sich verändern kann mit etwas Übung gedeutet werden. Sie kann etwas darüber aussagen, wer von den Jenseitigen gerade im Pendel ist.

 

Das kann einem von Nutzen sein, denn es kommt vor, daß sich ein Jenseitiger unter falschem Namen meldet. Man hätte dann die Möglichkeit, mißtrauisch zu sein und sollte sich vorübergehend vom Pendel höflich verabschieden und eine virtel Stunde warten. Eine andere Variante des Pendelns besteht darin, über einem Buchstabenkreis zu pendeln, um zusammenhängende Worte oder Sätze zu erhalten. Das Pendelbrett sollte aus Holz gefertigt sein, ohne Verwendung von Nägeln, da diese das Pendelergebnis verfälschen könnten. Praktischer Weise beginnt man beim Beschriften oben mit dem Buchstaben "A" und teilt dann alle Buchstaben im Uhrzeigersinn, im Kreis auf. Umlaute verwende ich persönlich nicht. Die Buchstaben sollte man in der Reihenfolge etwas versetzt anordnen, das erleichtert dann die Zuordnung beim Pendeln, da der Pendel von Buchstabe zu Buchstabe schwingt. Es erfordert etwas Übung, um sicher entscheiden zu können, welcher Buchstabe vom Pendel ausgesucht wurde.

 

Man sollte doch erst sicher auf Ja-Nein-Basis pendeln können, bevor man sich dem Pendelbrett widmet. Den Pendel kann man auch über Körperteilen anwenden, um spezielle Antworten zu erhalten. So ist man in der Lage, z.B. Krankheiten auszupendeln. Ebenfalls ist es auch möglich, über Gegenständen oder Landkarten zu pendeln. Zur Ortsbestimmung auf Landkarten eignen sich zwei Pendel, die die Koordinaten zeigen. In der freien Landschaft ist es schon schwieriger zu pendeln, da es windstill sein muß und es dürfen sich keine Störfelder einschleichen die das Pendelergebnis verfälschen könnten. Stellt man dem Pendel eine Frage, so muss man sich sehr gut konzentrieren, um nicht mehrere Fragen zugleich im Kopf zu haben, denn sonst kann der Pendel nicht eindeutig antworten und die Pendelkette beginnt zu wackeln, wobei der Pendel in Ruhe verharrt.

 

Man sollte sich auch sicher sein, daß man eine Antwort vom Pendel selbst (einem anderen Geistwesen) erhält. Es könnte sonst passieren, daß sein eigenes Unterbewußtsein den Pendel beeinflusst und man sich dann sprichwörtlich mit sich selbst unterhält. Kurz gesagt, es erfordert etwas Übung, mit dem Pendel korrekt umgehen zu können. Ich möchte auch betonen, daß die Pendelbewegung sehr viel Energie zieht. Sollte man beim Pendeln u.U. eine kalte Stirn verspüren, so ist anzuraten, eine Pause einzulegen. Ebenfalls besteht die Gefahr daß sich etwas Böses einschleicht, und die Schwäche nutzt, um einem Schaden zuzufügen. Der Anfang beim Pendeln besteht natürlich darin, überhaupt erst einmal einen Pendelausschlag zustande zu bringen, den man jedoch nicht selbst verursacht hat!

 

Ist man dazu in der Lage, hat man bereits schon einen großen Schritt in die richtige Richtung getan. Und nebenbei bemerkt, man sollte sich immer vom Pendel verabschieden, wenn man das Pendeln beendet, das ist kein Witz, das ist Ernst!